Reizmagen - Vorsorge
Als (nervöser) Reizmagen wird eine Kombination und Symptomen im Oberbauch
(Bauchschmerzen, Sodbrennen, Druckgefühl, Völlegefühl, Aufstoßen Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen) bezeichnet.
In der Regel handelt se sich um eine gestörte Magenbeweglichkeit (Motilitätsstörung) ohne organische Ursache. Meist bleibt die Nahrung länger als drei Stunden im Magen, wodurch Druck- und Völlegefühl, Sättigungsgefühl und Übelkeit entstehen können, Kindern kann Stress und Hektik bei Tisch schneller „ auf den Magen schlagen“ als Erwachsenen. Bei Älteren ist die Verdauungstätigkeit verlangsamt, darüber hinaus werden nicht selten Magen reizende Arzneimittel eingenommen, die solche Beschwerden begünstigen.
Die Diagnose „Reizmagen“ wird vom Arzt erst dann gestellt wenn alle anderen organischen Ursachen ausgeschlossen worden sind. Risikofaktoren für Reizmagen-Syndrom sind Bewegungsarmut, hastiges Essen, Konfliktscheu, reichhaltige fette scharfe gewürzte Mahlzeiten, Schlafmangel und Stress.
Achten sie auf mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten und vermeiden Sie magenreizende Nahrungsmittel und Speisen. Schwangere sollten vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit essen (etwa ein Stück Brot) und Mahlzeiten dann einnehmen, wenn Sie Hunger haben und nicht zu festgelegten Essenszeiten.
Mehrere kleine Mahlzeiten über dem Tag verteilt sind magenschonender als wenige reichliche Mahlzeiten.
Unangenehmer Reizmagen - Fango Trinkkur bietet Hilfe !

Wenn der unter Schließmuskel der Speiseröhre nicht richtig schließt , sodass Magensaft in die Speiseröhre zurückfließen kann (lat. Reflux = Rückfluß) entsteht Sodbrennen. Bei anhaltenden Reflux treten an der unteren Speiseröhre Veränderungen auf, die als Refluxkrankheit bezeichnet werden. Bei bestehender Refluxkrankheit spürt der Patient ein ständiges Brennen hinter dem Brustbein, das bis hoch in den Hals ausstrahlen kann. Schmerzen beim Schlucken treten auf. Der Magensaft kann bis in den Mund hochschießen und sogar in die Luftwege gelangen.
Neben akutem Husten kann er dort auch asthmaähnliche Beschwerden verursachen oder zu chronischer Heiserkeit führen. Wenn die ständige Entzündung der Speiseröhre bereits zur Verengung des Mageneingangs geführt hat, kommen Schluckbeschwerden, vor allem beim Schlucken von festen Speisen, hinzu. Bei Bedarf können vom Arzt Arzneimittel eingesetzt werden die die Säurebildung im Magen hemmen oder die Säure neutralisieren. Der Stärkung des Schließmuskels dienen Arzneimittel, welche die Bewegung der Magen-Darm-Muskulatur fördern (Prokinetika). Wenn die Refluxerkrankung bereits so weit fortgeschritten ist, dass der Mageneingang durch die chronischen Entzündung verengt ist, kann der Mageneingang endoskopisch aufgedehnt werden.
Eine Behandlung von Reizmagen ist trotzdem von großer Wichtigkeit, da Reizmagen oft die Voraussetzung für Folgeerkrankungen wie Magengeschwüre und in seltenen Fällen auch für Magentumore schafft.
Als vorbeugende Maßnahme, sowie zur Linderung der Beschwerden empfiehlt sich die kurmäßige Einnahme der Fangomed Magen-Darm Trinkkur, ein bewährtes, rein natürliches Mittel zur Bekämpfung von Reizmagen und Magenentzündungen.
Die Wirkung der Fango Magen-Darm Trinkkur ist auch durch neueste Gutachten wissenschaftlich dokumentiert.
(Univ. Prof. Dr. med. Helmut Tritthart, Medizinische Universität Graz)
Reizmagen-Therapie:
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