Winterstürme, Frost und überhitzte trockene Zimmerluft machen jeder Haut zu schaffen, vor allem wenn sie nach den Wechseljahren ihr natürliches Kollagen verliert, das Feuchtigkeit in der Haut speichert. Die Haut wird sensibler gegenüber äußeren Einflüssen und kann die auftretenden Schäden nicht mehr so effizient reparieren.
Wenn die Zellteilung langsamer wird und die Zellerneuerung stagniert, kann die Haut weniger Feuchtigkeit binden und selbst weniger Fett bilden.
Die Folge:
Mit zunehmendem Alter leidet die Haut häufiger unter Pigmentstörungen, Gesichtsrötung, Couperose, Überempfindlichkeit und dann und wann auch einem pubertär erscheinenden Pickelchen. Wenn der Schutzmantel der Haut vor Chemikalien, Kälte, Wärme, Viren, Bakterien u.a. nicht mehr optimal funktioniert, muss man gerade im Winter die Hautpflege darauf abstimmen.
Jetzt reichen die täglichen Portionen Morgen- und Abendpflege oft nicht mehr aus, denn die Haut neigt gerade in der herbstlichen Übergangszeit zu Anspannung und Juckreiz. Wenn die Schweiß- und Talgdrüsen weniger aktiv sind, kann das Außenbild schuppig und großporig erscheinen.
Der richtige Mix zwischen Fett und Feuchtigkeit macht's. Gutes muss nicht unbedingt hochpreisig sein. Auch preisgünstige Markencremes können wirken. Ausprobieren ! Ein guter Test ist es, wenn die Creme 15 Minuten nach Auftragen komplett von der Haut absorbiert wird und die Haut innerhalb von 3 Stunden nicht erneut spannt.
Wechseln Sie nicht zu oft die Hautcremes, auch wenn es noch so verführerisch ist, die Haut kann gerade jetzt allergisch reagieren und sogar einreißen. Dies wiederum öffnet das Tor für Bakterien und Keime, die Entzündungen mit sich bringen.
Empfehlenswert und wirkungsvoll sind jetzt feuchtigkeitsbindende, ruhig etwas fettreichere Präparate mit natürlichen Mandel-, Weizenkeim-, Macadamia-, Argan- oder Jojobaölen. Der Harnstoff Urea schützt, Algen- oder Seidenextrakte stabilisieren.
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Aber auch Omas Hausmittel sollte man nicht unterschätzen: Eine Packung aus Olivenöl und Eigelb oder aus Quark, Zitrone und Quittenöl auf Gesicht, Hals und Dekolleté beruhigt Reizungen und entspannt die Haut.
Vermeiden Sie Cremes, die synthetische Duftstoffe, Alkohole, Emulgatoren und Konservierungsmittel enthalten und gehen Sie im Winter mit Duschgels und Seifen sparsam um. Zu heiß duschen strapaziert die Haut ebenso.
Die Körperpflege sollte man - vielleicht nach einem milden Ölbad - in die Abendstunden legen, in denen die Haut besonders empfänglich dafür ist. Tipp: Körperöl in die noch feuchte Haut einmassieren, Füße und Hände dick mit einer einfachen Hautcreme eincremen, dem Dekolleté ab und zu eine Maske gönnen.
Auf entsprechende Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen zu achten und sich täglich eine ausreichende Menge Flüssigkeit zuzuführen, sind weitere wichtige Aspekte, die Ihnen helfen, sich in Ihrer Haut wohl zu fühlen.
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