Der Reizdarm bzw. Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine Erkrankung des Darmes bzw. eine funktionelle Störung der Darmtätigkeit, bei der keine eigentliche organische Störung festgestellt werden kann.
Reizdarmsyndrom-Ersterkrankungen werden vorwiegend zwischen den 20. und 30. Lebensjahr verzeichnet. Ein Drittel der Erwachsenen leidet an einem mehr oder weniger ausgeprägten Reizdarm.
Verstopfungen, Durchfälle oder beides abwechselnd, Völlegefühl, Bauchrumoren, Koliken, Blähungen, Schmerzen, Erleichterung nach der Sitzung – das können Hinweise auf einen Reizdarm bzw. das Reizdarmsyndrom (RDS) sein.
Oft überwiegt ein Verdauungsproblem das im Vordergrund steht – bei manchen Patienten überwiegen die Durchfälle, bei anderen steht eine Verstopfung im Vordergrund. Blähbauch aber auch Schmerzdominanz können vorkommen.
Typischerweise bleiben die Beschwerden nachts aus. Dass die Beschwerden kommen und gehen, in unterschiedlicher Stärke und in wechselnden Bauchgegenden auftreten, ist ebenfalls ein entscheidendes Verdachtsmoment.
Kopfschmerzen, Anspannung, Unruhe, Schweißausbrüche aber auch ein Reizmagen sind oft auch Begleiter des Reizdarmsymptoms. In vielen Fällen wird durch psychische Belastungen aber auch durch Ärger, Zeitdruck, Prüfungsstress das Reizdarmsyndrom ausgelöst oder verstärkt.
Darmerkrankungen die ähnliche Beschwerden wie der Reizdarm bzw. das Reizdarmsyndrom (RDS) hervorrufen, sollten vorerst bzw. müssen verlässlich ausgeschlossen werden.
Voran steht der Darmkrebs, der einer der häufigsten bösartigen Tumore im Magen-Darm-Trakt ist. Es können aber auch weitere Leiden die Ursache des Reizdarm bzw. des Reizdarmsyndrom (RDS) sein, wie z. B:
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Um Leiden, die u. a. Ursachen des Reizdarm bzw. des Reizdarmsyndroms hervorrufen auszuschließen, bedarf es aber verschiedener Untersuchungen, wie Blut- und Stuhlproben (versteckte Blutungen im Stuhl) aber auch verschiedene Infektionen und Parasiten aufzuspüren.
Auch anhaltende längere Bauchschmerzen oder sogar Blut im Stuhl sollten immer ärztlich abgeklärt werden. Oft sind speziell Bauchschmerzen oder Blut im Stuhl harmlos.
Die Untersuchungen laufen in verschiedenen Schritten ab, wie:
Informationen zur Therapie finden Sie hier:
Reizdarmsyndrom Behandlung/Therapie
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